
Wildpflanzen
Freude wächst im Staunen über das, was um uns wächst.
Genuss entsteht, wenn wir die Wirkung der Pflanzen bewusst erfahren – mit allen Sinnen.

Wirkungen von Heilpflanzen auf die Gesundheit sind seit Jahrtausenden bekannt. Auch einige wild wachsenden Kräutern und Pflanzen haben positive Wirkungen auf einige Organe und sogar auf unser Mikrobiom. Verantwortlich sind dafür sogenannte „Sekundäre Pflanzenstoffe“ die Funktionen unseres Körpers direkt oder über Rezeptoren beeinflussen.
Mein kleiner Kneipp-Moment
Kräuterzeit:
Bereite dir einen Tee mit frischen oder getrockneten Kräutern zu.
Schau hin, rieche, koste.
Trinke langsam –es ist ein Geschenk der Natur.
Anwendung im Alltag
- Baldriantee oder Lavendelbad am Abend
- Salbeitee bei Halsschmerzen
- Kräuterfußbad mit Rosmarin oder Beifuß
- Spaziergänge mit Kräuterbestimmung
- Kräuter auf dem Balkon oder in der Fensterbank
- Düfte bewusst erleben: Lavendel, Minze, Zitronenmelisse
Der kleine Mut
Das kann ein neues Gewürz sein, oder ein „Unkraut“ im Salat wie Giersch oder Brennnessel. Ein Zweig frische Minze im Tee oder im Cocktail. Die belebende Wirkung ätherischer Öle im Badewasser ist beeindruckend.

Wer mehr wissen will
- Wanderungen und Kurse beim Kneippverein Aschau i.Ch.
- Gut recherchierte TV-Sendungen: NDR, SWR, Ernährungs Docs
- Ausgewählte Literatur mit Fakten statt Meinungen.
Nutzen
- Für die Ernährung: Vitamine und Mineralstoffe, Genuss durch intensiveren Geschmack, Sekundäre Pflanzenstoffe
- In Getränken: hervorragende Tees, Zusatz zu coolen Cocktails
- Als Heilpflanzen: Zahlreiche Anwendungen in der Naturheilkunde
- In natürlicher Kosmetik
Vorsicht bei …
- Verwechslung bei Doppelgänger-Pflanzen
- Manche Wildpflanzen sind giftig
- Kontamination an manchen Sammelorten (Straßen- oder Feldrändern, Hundeauslauf)
- Fuchsbandwurm!
- Geschützte Arten wie Arnika, Enzian
- Allergien bei Hautkontakt
