
Kneipp-Momente sind Wohlfühl-Snacks!
Die Wirkungen spüren Sie sofort. Sie können gleich loslegen, brauchen keine Vorbereitungen und keine Geräte.
Sie unterstützen die Anregungen aus Kursen und Vorträgen des Kneippvereins-Aschau i.Ch. und bieten Anregungen, wie Sie die positiven Wirkungen für sich erschließen können. So können Sie die Vorzüge der fünf Kneipp-Elemente in den Alltag übertragen und dauerhaft genießen.
Positive Erlebnisse sorgen für Wohlbefinden und Zufriedenheit.
Wasser
Wasser begegnet Ihnen in Aschau an vielen Stellen: Wasser kann kühlen und erwärmen, beruhigen und anregen - durch Berühren oder bloßes Betrachten und Zuhören. Sie finden zahlreiche Bäche und immerhin sechs Kneippanlagen.
Lehnen Sie sich an ein Brückengeländer und betrachten das fließende Wasser.
Setzen Sie sich auf eine Bank am Wasser und lauschen dem Plätschern. An der Schwemmholzbank warten sogar Anregungen von Winter - einfach den QR-Code scannen.
Die Kneippanlagen sind immer geöffnet. Im Kurpark und am Moorbad finden Sie sogar ein Armbad. Immer mit Hinweisen.
Zu Hause: Wasser im Gesicht erfrischt und macht sofort munter. Wasser auf den Handgelenken kühlt im Nu.
Am Ende kalt duschen ist eine Wohltat. Wenn Sie es einmal zugelassen und genossen haben, werden Sie es nie mehr vermissen wollen.
Wasser hat eine besondere Bedeutung für die Botschaften von Sebastian Kneipp. Die zahlreichen Kneipp-Anlagen sind ein bedeutsames Markenzeichen. Das Element Balance bietet aber den Schlüssel, wenn man die Vorteile für sich selbst nachhaltig erleben und genießen will.
In Balance bleiben
Die Welt ist in Bewegung. Das war sie zwar schon immer, aber jetzt scheint besonders viel los zu sein. Das hilft nur eins: Balance zwischen eigenen Zielen und eigenen Werten.
Wo will ich hin? Was ist mir wichtig.
Balance zwischen uns selbst und der übrigen Welt.
Was will ich? Was wollen die anderen?
In erster Linie ist also jeder selbst gefragt. Orientierung gibt man dem eigenen Leben am besten selbst! Das schaftft mehr Zufriedenheit. Ist aber nicht immer ganz einfach.
Einfach einmal innehalten und zu sich kommen.
Was spüre ich? Was tue ich? Tut mir das gut? Ist es wichtig?
Bringt mich das meinen Zielen näher?
Was kann ich für mich tun? Was kann ich für andere tun?
Einmal nichts tun. Hinschauen. Zuhören. Wahrnehmen. Nicht bewerten.
Kurse und Veranstaltungen des des Kneippverein Aschau i.Ch. helfen immer weiter.
Übrigens: Kneipp nannte es Lebensordnung. Das meint nichts Anderes, klingt aber heutzutage etwas schulmeisterlich.
Bewegung.
Die Evolution hat uns auf ein bewegtes Leben optimiert. In der Mitte des Lebens stellt eine Wanderung von 10 km Länge absolut kein Problem dar. Diese Fähigkeit können wir uns lange erhalten, wenn wir uns einfach regelmäßig bewegen. Damit meinen wir nicht Sport. Sondern einfach nur Bewegung.
Einfach nur gehen - auch mal ohne Ziel und Zweck. Und dabei den Körper spüren. Den Kontakt mit dem Boden fühlen, die Füße bewusst abrollen.
Morgens beim Aufstehen räkeln uns strecken
Mal dehnen und recken. Die Schultern nach oben und hinten ziehen.
Oder Gewohnheiten brechen: Das Auto stehen lassen. Treppe statt Aufzug. Mal eine Haltestelle vorher aussteigen.
Mal rückwärts gehen, im Kreis drehen. Auch das Gehirn wird es Ihnen danken.

Ernährung.
Ohne Nahrungszufuhr geht gar nichts - zumindest nicht lange. Wir müssen gar nicht darüber nachdenken. Und deshalb ist unsere Ernährung durch zahllose Gewohnheiten beeinflusst - ohne dass wir es merken. Dabei wäre es einfach, das zu ändern. Wir essen wieder selbstbestimmt - abwechslungsreich, geschmackvoll und mit Genuss! Besser schmecken würde es auch. Und gesund wäre es sowieso.
Wie wäre es … ?
Einen Bissen mit geschlossenen Augen genießen. Wie schmeckt das genau? Wie fühlt sich das an?
Einfach einmal etwas länger und bewusst kauen. Wissen Sie wie ein Kartoffel oder Brot schmeckt? Ohne Salz, Pfeffer und Öl?
Ist ja klar: regional, saisonal, nachhaltig.
Lassen Sie die Fertiggerichte im Regal stehen. So viel länger dauert die Zubereitung von frischem Gemüse auch nicht! Übrigens wissen Sie, was hoch verarbeitete Lebensmittel mit
Ihrem Gehirn anstellen?
Wildpflanzen.
Unglaublich, was alles so um uns herum wild wächst. Einfach so.
In der Evolution ist eine riesige Vielfalt entstanden, mit zahlreiche oft erstaunlichen Wirkungen. Um es von vorneherein zu sagen - vieles, was draußen wächst, ist gesund! Aber manches ist schädlich und ungesund - manches sogar tödlich. Also Augen auf beim Verzehr von Wildpflanzen. Die bekanntesten kann man mit Genuss verzehren.
Aber ein paar Regeln sollte man schon beachten.
Nur essen, was man kennt.
Alles immer erst waschen.
Junge Pflanzen schmecken oft besser als alte.
Was nicht gut aussieht, ist oft nicht mehr gut.
Verfeinern Sie jeden Salat mit frischen Kräutern Bärlauch, Löwenzahn, Giersch, Brennnessel, Gänseblümchen, …
Genießen Sie ganze Fülle von Würzkräutern wie Majoran, Liebstöckel, Zitronenmelisse, Thymian, Rosmarin, Salbei, Lorbeer, Wacholder, Minze, …
Oder die Heilkräuter wie Kamille, Huflattich, Arnika, …
Oder einen Tee mit frischen Kräutern trinken: Minze, Kamille, Löwenzahn, …
Machen Sie einfach einmal eine Kräuterwanderung mit dem Kneippverein Aschau i.Ch. mit. Dann wissen Sie mehr.
Weitere Hinweise
Der Kneippbund hat einige weitere Vorschläge für zu Hause.

